Über mich

Ich bin Sabine, Jahrgang 1966, seit 37 Jahren glücklich verheiratet, Mutter zweier wunderbarer Kinder und Oma zweier zauberhafter Enkel. Ich habe mich immer gerne und viel bewegt; habe als Kind Fußball, Handball und Volleyball gespielt und bin als junge Erwachsene viel und lange Strecken gelaufen. Der Wunsch, mir meine Beweglichkeit zu erhalten und mich als Ausgleich zum Laufen intensiv zu dehnen, führte mich mit Mitte 30 zum Yoga.

Der sehr sportliche Yoga-Stil meiner Lehrerin hat mir zunächst sehr gefallen und entsprach meinen damaligen Bedürfnissen. Doch der Wunsch nach weiterer Entwicklung ließ mich schließlich eine Yogalehrer-Ausbildung beginnen. Obwohl selbst zu unterrichten nicht das Ziel war, merkte ich doch sehr schnell, dass genau das mir lag. Noch während der Ausbildung sammelte ich erste Erfahrungen als Lehrende mit einer kleinen Gruppe. Das war Anfang 2008.

Schnell kam eine zweite Gruppe hinzu, bald eine dritte, die Nachfrage stieg und bald unterrichtete ich in sechs Kursen. Das ging natürlich nicht mehr nebenberuflich und so wagte ich 2011 den Schritt in die Freiberuflichkeit.

In den folgenden Jahren absolvierte ich weitere ergänzende und weiterführende Ausbildungen, u. a. zur Entspannungstherapeutin, zur Ayurvedatherapeutin und zur Heilpraktikerin. Sehr bereichernd war auch die Ausbildung in Yoga-Therapie. Alle diese und die Erkenntnisse aus weiteren Fortbildungen, sowie die Erfahrungen des Lebens haben mich und meine Art zu unterrichten sehr beeinflusst.

Ich werde oft gefragt, welchen Yoga-Stil ich unterrichte. Darauf kann ich keine eindeutige Antwort geben. Meine Teilnehmer sind Verkäuferinnen, Ingenieure, Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen und Ärztinnen; es sind Menschen darunter, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen und welche, die ihr Berufsleben bereits hinter sich haben. Sie haben unterschiedlichste Bedürfnisse und doch eint sie die Liebe zum Yoga. Der achtsame Umgang mit dem Körper, Übungen zur Aufrichtung der Wirbelsäule und zur Kräftigung der Haltemuskulatur, Beweglichkeit im Rahmen der Möglichkeiten und das zur-Ruhe-kommen in einem oft hektischen Alltag sind Dinge, die für jeden wichtig sind. Daran arbeite ich in jeder meiner abwechslungsreichen Yogastunden. Ich mag fließende Bewegungsabläufe. Die wichtigsten Atemtechniken sind ebenso Bestandteil der Yoga-Praxis wie die klassischen Yogahaltungen und Sonnengrüße, Meditation und Entspannung. Ich finde es aber nicht notwendig, eine halbe Stunde im Kopfstand zu stehen oder meine Teilnehmer in spektakuläre, aber wenig wohltuende Haltungen zu zwingen. Bewegung soll Spaß machen und guttun; wir üben mit Freude an der Bewegung und einem Lächeln im Gesicht und finden Alternativen, wenn die klassische, vollendete Haltung nicht machbar ist. Und noch etwas finde ich sehr wichtig: das kleine Netzwerk im ländlichen Raum, welches so wieder ein bisschen reicher wird, denn anders als in einem anonymen Großstadt-Yogastudio kennt hier jeder jeden, es gibt Anteilnahme und Freundschaft, Austausch und Mitgefühl auch außerhalb der Yogamatte. 


Mein Motto: "Yoga ist leicht und schön."